§1    (Name, Sitz, Geschäftsjahr)

1. Der Verein führt den Namen „helping hands for egypt e.V.“

2. Der Sitz des Vereins ist Kerpen

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr


§ 2 (Zweck)

1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit durch die ideelle und finanzielle Förderung von Projekten in Ägypten. Maßgeblich bei der Förderung und Unterstützung ist das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. jede Maßnahme soll die Menschen dazu befähigen, sich selbst zu helfen bzw. sich selbst Hilfe zu organisieren und ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • den Aufbau und der Förderung infrastruktureller Einrichtungen (z.B. Schulen, Waisenhäuser, Kinderheime, Betreuungsstätten),
  • Förderung von Non-Profit-Organisationen,
  • Unterstützung hilfebedürftiger Personen
  • Kauf von Arbeitsmaterialien, um den Frauen zu ermöglichen selbstständig Geld zu verdienen.
  • Jede geeignete Maßnahme, die den Vereinszweck erfüllt.      

2. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Zweck des Vereins besteht darin, Kinderheime, Betreuungseinrichtungen für geistig oder körperlich behinderte Menschen, arme Familien sowie Schulen vor Ort mit Sach- und Geldspenden zu unterstützen, welche für

  • medizinische Leistungen (Medikamente, Operationen, Therapien, Untersuchungen, Krankentransporte);
  • der Betreuung und Ausbildung behinderter Menschen;
  • Anschaffungen von reha-technischen sowie medizinisch-technischen Equipment (z.B. Gehhilfen, Spezialbetten, Rollatoren, Brillen, Prothesen, Rollstühle etc.)
  • zur Unterstützung armer Familien (z.B. durch Übernahme von Schul- oder Ausbildungskosten, Kauf von Grundnahrungsmitteln, Kleidung und Möbeln);
  • als Unterstützung zur Selbsthilfe

verwendet werden soll

3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei Ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins für Ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung.

5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
    
§ 3 (Mitgliedschaft)
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.

 

2. Der Verein besteht aus aktiven und Fördermitgliedern.

 

3. Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder;
Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich zwar nicht aktiv für den Verein
betätigen, jedoch die Ziele und Zwecke des Vereins in geeigneter Weise
fördern und unterstützen.

§ 4 (Rechte und Pflichten der Mitglieder)
1. Die Mitglieder sind berechtigt, an alle angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied höchstens ein weiteres Mitglied vertreten. Vertritt ein Teilnehmer eine juristische Person und ist nicht selbst Mitglied, so kann er kein weiteres Mitglied vertreten.

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§ 5 (Beginn/Ende der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe dem/der Antragssteller/in mitzuteilen.

2. Der Vorstand ist berechtigt, den Status von Mitgliedern, die ihren Pflichten als aktive Mitglieder für 2 Jahre nicht nachkommen, in des Status des Fördermitglieds umzuwandeln.

Fördermitglieder, die ihren Pflichten nicht nachkommen, können vom Vorstand nach Ablauf von 2 Jahren aus dem Verein ausgeschlossen werden.

3. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei Juristischen Personen.

4. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

5. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigen Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen geltendes Recht, die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Mitgliedsbeiträge  
1. Für die Höhe der monatlichen Mitgliederbeiträge, Förderbeiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen, ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

2. Jedes Mitglied hat einen monatlich im Voraus fällig werdenden Mitgliedsbeitrag zu entrichten, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Dabei ist die Offenheit des Vereins für die Allgemeinheit angemessen zu berücksichtigen. Erforderlichenfalls kann der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss einzelne Beitragspflichten ganz oder teilweise erlassen;
    
3. Ehrenmitglieder und Gründungsmitglieder sind stets von sämtlichen Beiträgen befreit.

4. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Notlagen kann die Mitgliederversammlung Sonderumlagen festsetzen.

5. Neue Mitglieder haben binnen zwei Wochen nach Aufnahme den geltenden monatlichen Mitgliedsbeitrag in voller Höhe zu zahlen.

§ 7 Organe des Vereins
1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand

§ 8 Mitgliederversammlung
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere
folgende Aufgaben:

  • Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,
  • Rechnungsbelegung für das abgelaufene Geschäftsjahr,
  • Entlastung des Vorstandes,
  • (im Wahljahr) den Vorstand zu wählen,
  • Über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen,
  • die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen.

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr einberufen. Die Einladung erfolgt 30 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.

3. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu umfassen:

  • Bericht des Vorstands
  • Bericht des Schatzmeister/in
  • Entlastung des Vorstands
  • Bekanntmachung der Mitgliederbewegungen
  • (Im Wahljahr) Wahl des Vorstands
  • Wahl des Schatzmeister/in,
  • Festsetzung der Beiträge und/oder Umlagen
  • Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand mit einer Frist von 30 Tagen schriftlich einzuberufen, wenn dies von mindestens 4/10 der Mitgliedschaft schriftlich unter Angabe der Gründe und Zwecke verlangt wird.
Eine vom Vorstand als notwendig angesehene außerordentliche Mitgliederversammlung muss durch diesen mit einer Frist von 1 Woche schriftlich einberufen werden.

5. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.

6. Spätere Anträge – auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).

7. Der Vorstand leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Versammlungsleiter wählen.

8. Die Mitgliederversammlung wird protokolliert und von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied in der Geschäftsstelle eingesehen werden.

§ 9 Stimmrecht/Beschlussfähigkeit
1. Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder

2. Die Mitgliederversammlung ist in jedem Fall beschlussfähig.

3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

4. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handaufheben oder Zuruf.

5. Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigen erforderlich.

§ 10 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. Er arbeitet ehrenamtlich und hat Anspruch auf Erstattung seiner Aufwendungen.
Die Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt.

2. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Vorstand gerichtlich und außergerichtlich.

3. Die Geschäftsführung obliegt dem Vorstand. Dieser kann einen Geschäftsführer zur Führung der laufende Geschäfte nach den Beschlüssen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung bestimmen.

4. Der Vorstand wird für drei Jahre gewählt. Die Wiederwahl jedes Vorstandsmitglieds ist möglich. Der Vorstand bleibt nach Ablauf der Amtszeit solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist und sein Amt antreten kann. Tritt ein einzelnes Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit des Vorstandes zurück und verbleiben dadurch weniger als zwei Vorstandsmitglieder im Vorstand, ist im Rahmen einer unverzüglich einzuberufenden Mitgliederversammlung für dieses Vorstandsmitglied in den bestehenden Vorstand zu wählen.

5. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit, erarbeitet die Beitragsordnung. Er gibt sich eine Geschäftsordnung, die der Mitgliederversammlung zur Kenntnis vorzulegen ist.

Die Vorstandsmitglieder haften dem Verein nur bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung der ihnen dem Verein gegenüber obliegenden Sorgfaltspflichten. Im Innenverhältnis stellt der Verein seine Vorstandsmitglieder in diesem Umfang von der Haftung gegenüber Dritten frei.

§ 11 Auflösung des Vereins
1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an das:
        
a) Montessori Kinderhaus St. Maria Königin, Sindorf Leitung:
    Inge Mülthaler, Goethestr. 23, 50170 Kerpen-Sindorf
    Telefon: 02273 – 55892

b) das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.